Montag, 31. Juli 2000 | ||
Lange Reise für die Kunst |
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Entspannung beim Joggen |
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Eva Ernst (Bild rechts), Jahrgang 1955, kam vor 35 Jahren mit ihren
Eltern von Freiberg in Sachsen nach Herten. Nach Absolvierung der Fachoberschulreife,
ihrer Tätigkeit als Verwaltungsangestellte bei der AOK und der Geburt
von zwei Kindern fand sie erst spät Zeit, sich ausgiebig mit ihrer
Leidenschaft zu beschäftigen. "Ich habe schon immer gerne gemalt",
sagt die Hertener Künstlerin, "doch erst nach dem zweiten Kind fand
ich Gelegenheit, mich voll und ganz der Malerei zu widmen." Ab 1993 liest
sich die Auflistung ihrer malerischen Aus- und Weiterbildung wie das Tagebuch
eines Reisemarathons. Das Porträt
Nach einem Abendstudium am Institut für Bildende Kunst in Bochum und dem Besuch der Meisterklassen von Veit Stratmann in Essen und Prof. Dr. Qi Yang in Düsseldorf führten sie die verschiedensten Fachseminare und Studienreisen von Gelsenkirchen-Buer über die Provence bis nach China. |
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So fand Eva Ernst, unterstützt von Mann und Kindern, nach und nach
zu ihrem eigenen Stil und gibt nun ihr Wissen unter anderem in Kursen der Familienbildungsstätte
weiter. Bei ihrem letzten Projekt begleitete sie die Theater AG des Städtischen Gymnasiums nach Doncaster, um zur Aufführung
von "Don Carlos" Bilder zu malen. Entspannung und Inspiration für ihr künstlerisches Schaffen findet sie bei der Gartenarbeit oder beim Joggen im Schlosspark. ck |