KULTUR IM KREIS |
Montag, 10. Januar 2000 WAZ | |
Malerische Winkel auf |
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Eva Ernst: Reisebilder und neue Aquarelle |
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Jeder Urlaub ist für Eva Ernst eine einzige Inspiration. Malerische Winkel der Provence und
efeuberankte Fassaden auf der Insel Texel finden sich in den Aquarellen der Hertenerin
von leichter Hand gemalt. Im Haus Haard, Oer-Erkenschwick, stellt Eva Ernst Ihre Bilder vor. Zum kreativen Tun der Malerin gehören aber nicht nur heimelig anmutende Straßenszenen, altes Dorfidyll und zarte Blütenträume. Sie stürzt sich auf jede künstlerische Herausforderung. Impressionen ihrer Chinareise vom vergangenen Jahr spiegelt sie in einer für sie noch abenteuerlich neuen Technik. Aquarell und Tuschezeichnung auf China-Papier schaffen eine Verbindung zwischen abstrakter Malerei und chinesischem Schrifttum. Vom Gegenstand zur Abstraktion
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Die 1955 geborene Hertenerin fand schon in jungen Jahren Gefallen an der Kunst. Doch erst in den neunziger Jahren
fand sich Gelegenheit, sich ernsthaft mit dem Malen zu beschäftigen. Ab 1993 studierte sie Kunst und Kunsttherapie
am Institut für Bildende Kunst in Bochum. Heute unterrichtet sie selbst. An der Heimvolkshochschule
Haus Haard in Oer-Erkenschwick und an der Familienbildungsstätte in Herten bringt sie ihren Kursteilnehmern
die Grundbegriffe der Maltechnik und der Bildgestaltung bei. "Auf dem Weg" hat Eva Ernst ihre erste große Einzelausstellung genannt, weil diese Beschreibung auch auf ihre künstlerische Arbeit zutrifft. Immer wieder probiert sie neue Techniken, neue Gestaltungsformen. Nach der Ausstellung in Oer-Erkenschwick ist die nächste Einzelpräsentation für den Sommer schon vorgemerkt. Im Hertener Schloss will sich Eva Ernst mit Ölbildern dann von einer anderen künstlerischen Seite zeigen. Die Ausstellung "Auf dem Weg" ist bis zum 14. Januar zu sehen. |